Was haben Basilikum, Brokkoli, Knoblauch, Ingwer, Kaffee, Leinsamen, Spargel, Rosinen, Tee, Tomaten, Zitrusfrüchte und Zwiebeln gemeinsam? Sie sind reich an natürlichen Antioxidantien, den so genannten Radikalenfängern bzw. Oxidationshemmern: Antioxidantien blockieren durch das Einfangen freier Radikale zellschädigende Kettenreaktionen und verhindern so die Oxidation empfindlicher Moleküle. Zudem sind Antioxidantien elementarer Bestandteil der Muttermilch und unterstützen den Baby-Organismus bei der Infektionsabwehr.
All das macht Antioxidantien interessant für die synthetische Verwendung in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln sowie Arzneimitteln. Zum Beispiel dient das Antioxidationsmittel Vitamin C in Marmeladen als Schutzstoff, während es im Magen die Bildung krebserregender Nitrosamine aus Nitrit und sekundären Aminen verhindert. Ein bewährter Haushaltstrick ist deshalb, geriebenen Apfel mit Zitronensaft (reich an Ascorbinsäure) zu vermengen – er behält seine natürliche Farbe und läuft nicht braun an. Ursächlich dafür ist die antioxidative Wirkung von Vitamin C.